Das Rechnungsprogramm
aus Österreich

Rechnungen, Angebote, Mahnungen: facturo ist das Rechnungsprogramm aus Österreich für alle, die ihre Rechnungen selbst schreiben - vom Selbständigen bis zum Team.

Aktualisiert: Juli 2026

Kurz gesagt: facturo ist ein Rechnungsprogramm zum Erstellen von Rechnungen, Angeboten, Kostenvoranschlägen und Mahnungen, speziell entwickelt für die österreichischen Vorgaben und eine korrekte Rechnungslegung: Teil- und Schlussrechnungen nach österreichischer Praxis, und die passenden Gesetzesverweise, etwa zur Kleinunternehmerregelung oder bei Reverse Charge, schreibt facturo automatisch auf die Rechnung. Wir konzentrieren uns bewusst nur auf die Rechnungsstellung, nicht auf Buchhaltung. Dadurch unterstützen wir dich bei dem, was du wirklich brauchst: Rechnungen schreiben, verschicken und im Blick behalten. Bis zu 3 Rechnungen pro Monat sind dauerhaft kostenlos, Pro gibt es um 19 EUR pro Monat ohne Mindestlaufzeit.

So funktioniert facturo

facturo läuft komplett im Browser, es gibt nichts zu installieren. Von der Registrierung bis zur ersten versendeten Rechnung sind es vier Schritte:

1

Kostenloses Konto anlegen

E-Mail-Adresse und Passwort genügen. Keine Kreditkarte, keine Testphase, die abläuft - der Free-Tarif bleibt dauerhaft kostenlos.

2

Firmendaten hinterlegen

Name, Adresse, UID- oder Steuernummer und Bankverbindung trägst du einmal ein. Ab dann stehen sie automatisch auf jedem Dokument; mit Pro auch dein Logo.

3

Kunden und Produkte anlegen

Kunden und wiederkehrende Leistungen speicherst du einmal und wählst sie danach per Klick aus, statt sie jedes Mal neu zu tippen.

4

Rechnung erstellen und versenden

Positionen eintragen, Vorschau prüfen, fertig. Das PDF schickst du direkt aus facturo per E-Mail an deinen Kunden oder lädst es herunter. Aus einem angenommenen Angebot wird per Klick eine Rechnung.

Was die Fakturierungssoftware kann

Jede Funktion ist auf einen österreichischen Anwendungsfall gebaut.

Rechnungen nach § 11 UStG

facturo setzt alle Pflichtangaben automatisch: fortlaufende Rechnungsnummer, UID, Leistungsdatum, Steuersätze. Der Kleinunternehmer-Hinweis und der Reverse-Charge-Text für Bauleistungen (§ 19 öUStG) kommen fertig formuliert aufs PDF. Auch Honorarnoten, Gutschriften und Stornorechnungen sind dabei.

Angebote und Kostenvoranschläge, kostenlos und unbegrenzt

Du stellst deinen Kunden Angebote und Kostenvoranschläge ohne Limit, auch im Free-Tarif. Nimmt der Kunde an, machst du aus dem Angebot per Klick eine Rechnung, ohne alles neu einzutippen.

Mahnwesen Pro

Aus einer überfälligen Rechnung wird mit wenigen Klicks eine Zahlungserinnerung oder Mahnung, mehrstufig bis zur letzten Mahnung mit Mahngebühren. Die Mahntexte sind fertig formuliert, wie in Österreich üblich - wie du richtig mahnst, steht im Guide Mahnung schreiben in Österreich.

Teil- und Schlussrechnungen Pro

Speziell für Bau und Handwerk: Teilrechnungen während des Projekts, am Ende die Schlussrechnung mit automatischem Abzug der bereits gestellten Teilrechnungen, so wie es im Baugewerbe üblich ist. Details im Guide zu Teil- und Schlussrechnung.

Zahlung per EPC-QR-Code Pro

Auf Wunsch steht ein EPC-QR-Code auf der Rechnung: Dein Kunde scannt ihn mit seiner Banking-App und hat Empfänger, IBAN, Betrag und Zahlungsreferenz fertig ausgefüllt. Weniger Tippfehler, schnellere Zahlungen.

Versand per E-Mail, direkt aus facturo

Rechnungen und Angebote schickst du mit dem fertigen PDF im Anhang direkt aus facturo an deine Kunden, ohne Umweg über dein Mailprogramm. Im Free-Tarif sind 10 Versendungen pro Monat inklusive, in Pro unbegrenzt. Herunterladen und selbst verschicken geht natürlich immer.

Was kostet facturo?

facturo ist bis zu 3 Rechnungen pro Monat dauerhaft kostenlos, Pro kostet 19 EUR pro Monat oder 190 EUR pro Jahr. Du kannst jederzeit upgraden und genauso jederzeit wieder in den Free-Tarif zurück - deine Daten bleiben dabei erhalten. Alle Angaben Stand Juli 2026:

Free Pro
Preis 0 EUR, dauerhaft kostenlos, keine Kreditkarte 19 EUR/Monat oder 190 EUR/Jahr
Rechnungen 3 pro Monat Unbegrenzt
Angebote & Kostenvoranschläge Unbegrenzt Unbegrenzt
Versand per E-Mail 10 E-Mails pro Monat Unbegrenzt
Teil- & Schlussrechnungen Nein Ja
Mahnwesen Nein Ja, mehrstufig
EPC-QR-Code Nein Ja
Vertragsbindung Keine Keine Mindestlaufzeit, monatlich kündbar

Alle Details und Antworten zu den Tarifen findest du auf der Preisseite.

Kostenlos starten

Ohne Kreditkarte, ohne Bindung.

Warum ein österreichisches Rechnungsprogramm?

Österreich hatte Ende 2025 laut WKO-Statistik 376.112 Ein-Personen-Unternehmen - rund 60 Prozent aller Unternehmen im Land. Die allermeisten davon schreiben ihre Rechnungen selbst, und genau dabei entscheidet sich, ob eine Rechnungssoftware passt: Rechnet sie mit österreichischem Recht oder mit deutschem? Schon die Kleinunternehmergrenze ist eine andere (25.000 EUR in Deutschland, 55.000 EUR in Österreich). Und spätestens bei Teil- und Schlussrechnungen wird es schnell richtig kompliziert - genau das übernimmt facturo für dich.

Was muss auf einer Rechnung in Österreich stehen?

Eine vollständige Rechnung braucht:

  • Name und Anschrift von Aussteller und Empfänger
  • Menge und handelsübliche Bezeichnung der Lieferung oder Art und Umfang der Leistung
  • Tag oder Zeitraum der Lieferung bzw. Leistung
  • Entgelt, anzuwendender Steuersatz und Steuerbetrag (bzw. Hinweis auf eine Steuerbefreiung)
  • Ausstellungsdatum und eine fortlaufende Rechnungsnummer
  • UID-Nummer des Ausstellers; bei Rechnungen über 10.000 EUR brutto auch die UID des Leistungsempfängers

Für Kleinbetragsrechnungen bis 400 EUR brutto gelten vereinfachte Regeln: Dort dürfen unter anderem Empfängerdaten und der gesonderte Steuerausweis entfallen.

Fehlt eine Pflichtangabe, riskiert dein Kunde den Vorsteuerabzug - der häufigste Grund, warum Rechnungen reklamiert werden. facturo setzt alle Pflichtangaben automatisch. Details bei der WKO: Erfordernisse einer Rechnung und im Gesetzestext (§ 11 UStG im RIS).

Wann gilt die Kleinunternehmerregelung?

Seit 1.1.2025 liegt die Kleinunternehmergrenze bei 55.000 EUR Jahresumsatz brutto (§ 6 Abs. 1 Z 27 UStG), mit einer Toleranz von 10 Prozent bis 60.500 EUR. Wer darunter bleibt, verrechnet keine Umsatzsteuer und darf im Gegenzug keine Vorsteuer abziehen; auf der Rechnung gehört der Hinweis auf die Steuerbefreiung.

facturo formuliert diesen Hinweis automatisch und rechnet mit der aktuellen Grenze. Alle Details, inklusive dem, was bei Überschreitung passiert, stehen im Guide zur Kleinunternehmerregelung in Österreich und bei der WKO. Eine passende Kleinunternehmer-Rechnungsvorlage gibt es kostenlos dazu.

Wann gehört Reverse Charge auf die Rechnung?

Bei Bauleistungen zwischen Unternehmern geht die Steuerschuld auf den Leistungsempfänger über (§ 19 Abs. 1a UStG): Der Subunternehmer stellt netto ohne USt und schreibt den Hinweis auf den Übergang der Steuerschuld auf die Rechnung. Weist er stattdessen fälschlich USt aus, schuldet er diese kraft Rechnungslegung trotzdem - ein teurer Klassiker am Bau.

facturo formuliert den Reverse-Charge-Hinweis automatisch nach österreichischem Recht, wenn du ihn beim Erstellen der Rechnung auswählst. Wann genau Reverse Charge greift und wie das Muster aussieht, zeigt der Guide zur Reverse-Charge-Rechnung in Österreich; den Gesetzestext gibt es im RIS (§ 19 UStG).

Ist die E-Rechnung in Österreich Pflicht?

Nur im Geschäft mit dem Bund: Wer Bundesstellen beliefert, muss seit 2014 strukturierte E-Rechnungen (z.B. im ebInterface-Format) über das Unternehmensserviceportal einreichen (erechnung.gv.at). Eine allgemeine B2B-Pflicht wie in Deutschland, wo Unternehmen seit 2025 E-Rechnungen empfangen können müssen, gibt es in Österreich Stand Juli 2026 nicht.

Wie lange musst du Rechnungen aufbewahren?

Sieben Jahre, gerechnet ab Ende des Kalenderjahres, in dem die Rechnung ausgestellt wurde (§ 132 BAO). Für Unterlagen zu Grundstücken gelten längere Fristen. Die Aufbewahrung darf elektronisch erfolgen, solange die Belege vollständig, geordnet und inhaltsgleich wiedergegeben werden können.

Was facturo nicht ist

facturo ist reine Rechnungssoftware. Damit du nicht erst nach der Registrierung draufkommst, hier die klare Abgrenzung - diese Funktionen sind bewusst nicht enthalten:

  • Keine doppelte Buchhaltung und keine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung: facturo erstellt Ausgangsrechnungen, es führt keine Bücher.
  • Keine Belegerfassung: Eingangsrechnungen scannen und verbuchen gehört in ein Buchhaltungstool oder zur Steuerberatung.
  • Keine RKSV-Registrierkasse: Für Barumsätze mit Belegerteilungspflicht brauchst du eine eigene Registrierkassenlösung.

Diese Abgrenzung ist kein fehlendes Feature, sondern die Produktidee: Jede dieser Funktionen würde facturo komplizierter machen, und die meisten EPU haben ihre Buchhaltung ohnehin bei der Steuerberatung. Was übrig bleibt, ist der Teil, den du wirklich selbst erledigst - Angebot stellen, Rechnung schreiben, mahnen - und der soll schnell gehen.

Für wen ist facturo?

Für alle, die in Österreich Rechnungen schreiben, ohne dass Fakturierung ihr Beruf ist. Vier typische Profile, jeweils ehrlich eingeordnet:

EPU und Selbstständige ohne Bargeschäft

Der Kernfall: Du verrechnest Dienstleistungen oder Projekte per Rechnung und willst dafür kein Buchhaltungsstudium. Für ein Ladengeschäft mit Barumsätzen brauchst du zusätzlich eine eigene RKSV-Registrierkassenlösung.

Kleinunternehmer, mit oder ohne USt

Der Kleinunternehmer-Hinweis kommt automatisch auf die Rechnung, und wenn du zur Regelbesteuerung wechselst, rechnen die Steuersätze einfach mit. Honorarnoten für freie Berufe sind ebenfalls eingebaut.

Handwerk und Bau

Kostenvoranschlag stellen, Teilrechnungen während des Projekts, Schlussrechnung mit automatischem Teilrechnungsabzug, Reverse-Charge-Hinweis für Bauleistungen: der Ablauf, wie er auf österreichischen Baustellen gelebt wird (Teil- und Schlussrechnungen im Pro-Tarif).

Vereine und Nebenerwerb

Wer nur wenige Rechnungen im Monat schreibt, bleibt oft dauerhaft im kostenlosen Tarif. Für Mitgliederverwaltung oder Spendenbestätigungen ist ergänzend eine spezialisierte Vereinssoftware sinnvoll.

Häufige Fragen zu Rechnungsprogrammen in Österreich

Wie funktioniert facturo?

facturo läuft im Browser: Du legst ein kostenloses Konto an, hinterlegst einmal deine Firmendaten und erstellst dann Rechnungen, Angebote und Mahnungen als PDF. Kunden und Produkte speicherst du einmal und wählst sie danach per Klick aus. Versendet wird direkt aus facturo per E-Mail oder als PDF-Download.

Ist facturo wirklich kostenlos?

Ja. Bis zu 3 Rechnungen pro Monat, unbegrenzt Angebote und Kostenvoranschläge und 10 E-Mail-Versendungen pro Monat sind dauerhaft gratis, ohne Kreditkarte und ohne ablaufende Testphase. Wer mehr braucht, nimmt Pro um 19 EUR pro Monat oder 190 EUR pro Jahr. (Stand: Juli 2026)

Bin ich an einen Vertrag gebunden?

Nein. facturo hat keine Mindestlaufzeit und keine automatische Vertragsverlängerung: Du zahlst monatlich oder jährlich und kannst jederzeit kündigen. Der Free-Tarif bleibt dauerhaft kostenlos. (Stand: Juli 2026)

Wie schnell kann ich meine erste Rechnung schreiben?

In etwa 10 Minuten. Konto anlegen, Firmendaten hinterlegen, ersten Kunden anlegen, Positionen eintragen - fertig ist das PDF. Die Pflichtangaben nach § 11 UStG setzt facturo dabei automatisch.

Welches Rechnungsprogramm ist das beste für Österreich?

Das hängt davon ab, was du brauchst - ein für alle bestes Programm gibt es nicht. Wer vor allem Rechnungen, Angebote und Mahnungen schreibt, fährt mit einem schlanken Tool wie facturo oder kalkül gut; wer Buchhaltung, Belegerfassung und FinanzOnline-Anbindung im selben Programm will, ist bei FreeFinance oder ProSaldo.net besser aufgehoben. Entscheidend ist, dass die Software mit österreichischem Recht rechnet und nicht mit deutschem. (Stand: Juli 2026)

Gibt es kostenlose Rechnungsprogramme für Österreich?

Ja. facturo ist bis zu 3 Rechnungen pro Monat dauerhaft kostenlos, inklusive unbegrenzter Angebote und Kostenvoranschläge. Auch andere Anbieter haben Gratis-Einstiege mit unterschiedlichen Grenzen; achte darauf, ob der kostenlose Tarif dauerhaft gilt oder nur eine befristete Testphase ist. (Stand: Juli 2026)

Sind deutsche Rechnungsprogramme (sevdesk, Lexware) in Österreich nutzbar?

Grundsätzlich ja, aber sie rechnen mit deutschem Recht. Die deutsche Kleinunternehmergrenze (25.000 EUR) ist nicht die österreichische (55.000 EUR), Reverse Charge folgt § 13b dUStG statt § 19 öUStG, und GoBD ist ein deutscher Standard, keine österreichische Vorgabe. Für Österreich-spezifische Fälle musst du also selbst nachbessern - mehr dazu im ehrlichen Vergleich facturo vs. sevdesk. (Stand: Juli 2026)

Was muss auf einer Rechnung in Österreich stehen?

§ 11 UStG verlangt unter anderem Name und Anschrift von Aussteller und Empfänger, Menge und Bezeichnung der Leistung, Leistungsdatum, Entgelt, Steuersatz und Steuerbetrag, Ausstellungsdatum, eine fortlaufende Rechnungsnummer und die UID des Ausstellers; über 10.000 EUR auch die UID des Empfängers. Für Kleinbetragsrechnungen bis 400 EUR gelten vereinfachte Regeln. facturo setzt diese Pflichtangaben automatisch.

Brauche ich als Kleinunternehmer ein Rechnungsprogramm?

Pflicht ist es nicht - auch eine Word-Vorlage kann eine gültige Rechnung sein. Ein Rechnungsprogramm nimmt dir aber die typischen Fehlerquellen ab: fortlaufende Rechnungsnummern, den Kleinunternehmer-Hinweis nach § 6 Abs. 1 Z 27 UStG und die 7-jährige Aufbewahrung. Gerade in der Nähe der 55.000-EUR-Grenze ist der saubere Überblick über den Jahresumsatz viel wert.

Ist die E-Rechnung in Österreich Pflicht?

Nur gegenüber dem Bund: Wer Bundesstellen beliefert, muss seit 2014 strukturierte E-Rechnungen (z.B. ebInterface) über das Unternehmensserviceportal einreichen. Eine allgemeine B2B-Pflicht wie in Deutschland gibt es in Österreich Stand Juli 2026 nicht; EU-weit kommt eine Pflicht für grenzüberschreitende B2B-Umsätze ab Juli 2030 (ViDA).

Kann facturo auch Buchhaltung?

Nein, bewusst nicht. facturo ist reine Rechnungssoftware: Rechnungen, Angebote, Kostenvoranschläge, Mahnungen. Belegerfassung, Einnahmen-Ausgaben-Rechnung oder Bankanbindung bekommst du bei vollständigen Buchhaltungslösungen wie FreeFinance.

Wo werden meine Daten gespeichert?

Auf Servern in der EU (Deutschland). facturo wird DSGVO-konform betrieben; welche Auftragsverarbeiter im Einsatz sind, steht transparent in der Datenschutzerklärung.

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