Das Rechnungsprogramm
für Kleinunternehmer
in Österreich

Rechnungen ohne Umsatzsteuer, der Hinweis nach § 6 Abs. 1 Z 27 UStG kommt automatisch aufs PDF: facturo ist das Rechnungsprogramm für Kleinunternehmer, EPU und Selbstständige, das mit der österreichischen 55.000-EUR-Grenze rechnet - nicht mit der deutschen.

Aktualisiert: Juli 2026

Kurz gesagt: facturo ist ein Rechnungsprogramm für Kleinunternehmer, EPU und Selbstständige in Österreich. Beim Erstellen der Rechnung wählst du die Kleinunternehmerregelung aus, und facturo blendet die Umsatzsteuer aus und schreibt den Hinweis auf die Steuerbefreiung nach § 6 Abs. 1 Z 27 UStG automatisch aufs PDF - mit der aktuellen österreichischen Grenze von 55.000 EUR, nicht mit der deutschen von 25.000 EUR. Honorarnoten für freie Berufe sind eingebaut, Angebote und Kostenvoranschläge unbegrenzt kostenlos. Bis zu 3 Rechnungen pro Monat sind dauerhaft gratis; wer als Kleinunternehmer wenige Rechnungen schreibt, kommt damit oft dauerhaft aus. Pro gibt es um 19 EUR pro Monat ohne Mindestlaufzeit. (Stand: Juli 2026)

Die Kleinunternehmerregelung in Zahlen

Die wichtigsten Eckwerte für Kleinunternehmer in Österreich, Stand Juli 2026 - genau die Zahlen, mit denen facturo rechnet:

Umsatzgrenze 55.000 EUR brutto pro Kalenderjahr, seit 1.1.2025 (davor 35.000 EUR netto)
Toleranzregelung Bis 10 Prozent darüber (60.500 EUR): Befreiung bleibt bis Jahresende, entfällt ab dem Folgejahr
Rechtsgrundlage § 6 Abs. 1 Z 27 UStG - der Hinweis auf die Steuerbefreiung gehört auf jede Rechnung
Kleinbetragsrechnung Vereinfachte Pflichtangaben (§ 11 Abs. 6 UStG): für steuerbefreite Kleinunternehmer seit 2025 unabhängig vom Betrag, sonst bis 400 EUR brutto
Aufbewahrung 7 Jahre ab Ende des Kalenderjahres (§ 132 BAO), elektronisch zulässig
EU-Kleinunternehmerregelung Seit 2025: EU-weit bis 100.000 EUR Unionsumsatz, ohne Toleranz, Registrierung nötig
Zum Vergleich: Deutschland 25.000 EUR (§ 19 dUStG) - deutsche Rechnungsprogramme rechnen mit dieser Grenze

Quellen: § 6 UStG im RIS · WKO: Kleinunternehmerregelung · Details im Guide Kleinunternehmerregelung in Österreich.

Was kostet facturo für Kleinunternehmer?

facturo ist bis zu 3 Rechnungen pro Monat dauerhaft kostenlos - für viele Kleinunternehmer reicht das dauerhaft. Pro kostet 19 EUR pro Monat oder 190 EUR pro Jahr, ohne Mindestlaufzeit. Du kannst jederzeit upgraden und genauso jederzeit wieder in den Free-Tarif zurück - deine Daten bleiben dabei erhalten. Alle Angaben Stand Juli 2026:

Free Pro
Preis 0 EUR, dauerhaft kostenlos, keine Kreditkarte 19 EUR/Monat oder 190 EUR/Jahr
Rechnungen & Honorarnoten 3 pro Monat Unbegrenzt
Kleinunternehmer-Hinweis (§ 6 Abs. 1 Z 27 UStG) Automatisch Automatisch
Angebote & Kostenvoranschläge Unbegrenzt Unbegrenzt
Versand per E-Mail 10 E-Mails pro Monat Unbegrenzt
Mahnwesen Nein Ja, mehrstufig
EPC-QR-Code Nein Ja
Vertragsbindung Keine Keine Mindestlaufzeit, monatlich kündbar

Alle Details und Antworten zu den Tarifen findest du auf der Preisseite.

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Ohne Kreditkarte, ohne Bindung.

Was facturo für Kleinunternehmer kann

Jede Funktion ist auf den Alltag von Kleinunternehmern und EPU gebaut - nicht auf Konzern-Fakturierung.

55.000-EUR-Grenze im Blick

Dein Dashboard zeigt laufend, wo dein in facturo erfasster Jahresumsatz relativ zur Kleinunternehmergrenze steht. Und eine Rechnung, die die 55.000-EUR-Grenze oder die 60.500-EUR-Toleranzgrenze überschreiten würde, bestätigst du beim Speichern bewusst - facturo warnt dich, bevor die Rechnung entsteht.

Kleinunternehmer-Hinweis automatisch

Beim Erstellen der Rechnung wählst du unter USt die Kleinunternehmerregelung: Die Umsatzsteuer wird ausgeblendet und der Hinweis auf die Steuerbefreiung nach § 6 Abs. 1 Z 27 UStG steht fertig formuliert auf dem PDF. Kein Nachschlagen, kein falscher Paragraf aus einer deutschen Vorlage.

Honorarnoten für freie Berufe

Trainer, Therapeutinnen, Vortragende und andere freie Berufe schreiben statt Rechnungen Honorarnoten - in facturo eine Einstellung, danach heißen alle Dokumente automatisch Honorarnote, inklusive fortlaufender Nummerierung.

Angebote und Kostenvoranschläge, kostenlos und unbegrenzt

Du stellst deinen Kunden Angebote und Kostenvoranschläge ohne Limit, auch im Free-Tarif. Nimmt der Kunde an, machst du aus dem Angebot per Klick eine Rechnung - natürlich mit Kleinunternehmer-Hinweis, wenn du ihn brauchst.

Wechsel zur Regelbesteuerung ohne Tool-Wechsel

Verlierst du die Befreiung - ab dem Folgejahr beim Überschreiten der 55.000-EUR-Grenze, sofort ab Überschreiten der 60.500-EUR-Toleranzgrenze - oder verzichtest du freiwillig, stellst du in facturo einfach auf Umsatzsteuer um. Deine bereits versendeten Rechnungen bleiben unverändert archiviert, so wie es die BAO verlangt.

Versand per E-Mail, direkt aus facturo

Rechnungen und Angebote schickst du mit dem fertigen PDF im Anhang direkt aus facturo an deine Kunden. Im Free-Tarif sind 10 Versendungen pro Monat inklusive, in Pro unbegrenzt. Herunterladen und selbst verschicken geht natürlich immer.

Mahnwesen Pro

Auch Kleinunternehmer haben säumige Kunden. Aus einer überfälligen Rechnung wird mit wenigen Klicks eine Zahlungserinnerung oder Mahnung, mehrstufig und fertig formuliert - wie du richtig mahnst, steht im Guide Mahnung schreiben in Österreich.

Wann bist du Kleinunternehmer in Österreich?

Kleinunternehmer ist, wer sein Unternehmen in Österreich betreibt und im Kalenderjahr nicht mehr als 55.000 EUR Umsatz (brutto) macht - so steht es seit 1.1.2025 in § 6 Abs. 1 Z 27 UStG. Wer darunter bleibt, verrechnet keine Umsatzsteuer und darf im Gegenzug keine Vorsteuer abziehen; auf der Rechnung gehört der Hinweis auf die Steuerbefreiung.

Die Regelung ist der Normalfall, kein Sonderstatus: Ein großer Teil der 376.112 österreichischen Ein-Personen-Unternehmen (WKO-Statistik, Ende 2025) fällt darunter, vom nebenberuflichen Grafiker bis zur Yogalehrerin. Alle Details, inklusive Verzicht und EU-Regelung, stehen im Guide zur Kleinunternehmerregelung in Österreich und bei der WKO.

Was muss auf einer Kleinunternehmer-Rechnung stehen?

Alles, was § 11 UStG verlangt - nur ohne Steuersatz und Steuerbetrag, dafür mit dem Hinweis auf die Steuerbefreiung:

  • Name und Anschrift von Aussteller und Empfänger
  • Menge und handelsübliche Bezeichnung der Lieferung oder Art und Umfang der Leistung
  • Tag oder Zeitraum der Lieferung bzw. Leistung
  • Das Entgelt - brutto gleich netto, weil keine USt verrechnet wird
  • Ausstellungsdatum und eine fortlaufende Rechnungsnummer
  • Der Hinweis auf die Steuerbefreiung, z.B. "Umsatzsteuerbefreit gemäß § 6 Abs. 1 Z 27 UStG"

Für Kleinbetragsrechnungen gelten vereinfachte Regeln - als steuerbefreiter Kleinunternehmer seit 2025 unabhängig vom Betrag, sonst bis 400 EUR brutto. facturo setzt alle Pflichtangaben automatisch; wer lieber händisch startet, nimmt die kostenlose Kleinunternehmer-Rechnungsvorlage. Details bei der WKO: Erfordernisse einer Rechnung.

Was passiert, wenn du die 55.000-EUR-Grenze überschreitest?

Seit 1.1.2025 gilt eine zweistufige Regel: Überschreitest du die 55.000 EUR um höchstens 10 Prozent (also bis 60.500 EUR), bleibt die Befreiung noch bis zum Ende des Kalenderjahres aufrecht - erst ab dem Folgejahr bist du steuerpflichtig. Liegst du über 60.500 EUR, ist bereits der Umsatz steuerpflichtig, mit dem du die Grenze überschreitest, und jeder weitere danach.

Deshalb zählt der Überblick: facturo zeigt dir am Dashboard, wie nah dein in facturo erfasster Jahresumsatz an der Grenze liegt, und warnt dich beim Erstellen einer Rechnung, die die Toleranzgrenze überschreiten würde. Beim Überschreiten stellst du einfach auf Regelbesteuerung um - neue Rechnungen rechnen mit USt, die alten bleiben unverändert. Den Gesetzestext gibt es im RIS (§ 6 UStG).

Brauchst du als Kleinunternehmer eine UID-Nummer?

In der Regel nein. Kleinunternehmer bekommen eine UID-Nummer nur auf Antrag beim Finanzamt (Formular U15) - nötig wird das etwa, wenn du Waren über der Erwerbsschwelle von 11.000 EUR pro Jahr aus anderen EU-Ländern beziehst oder Dienstleistungen von ausländischen Unternehmen empfängst.

Auf der Rechnung ist die UID nur anzugeben, soweit dir eine erteilt wurde - eine Kleinunternehmer-Rechnung ohne UID ist also völlig korrekt. In facturo lässt du das Feld einfach leer oder trägst stattdessen deine Steuernummer ein.

Honorarnote oder Rechnung - was schreibst du?

Rechtlich sind Honorarnote und Rechnung dasselbe Dokument mit denselben Pflichtangaben nach § 11 UStG - "Honorarnote" ist die in freien Berufen übliche Bezeichnung, von der Physiotherapeutin bis zum Vortragenden. Viele Honorarnoten-Schreiber sind gleichzeitig Kleinunternehmer, die Kombination ist der Klassiker im österreichischen Nebenerwerb.

In facturo ist das eine Einstellung: "Ich schreibe Honorarnoten" aktivieren, und alle Dokumente heißen Honorarnote mit fortlaufender Honorarnotennummer. Die Unterschiede im Detail erklärt der Guide Honorarnote oder Rechnung in Österreich; eine kostenlose Honorarnote-Vorlage gibt es auch.

Musst du als Kleinunternehmer E-Rechnungen schreiben?

Nur im Geschäft mit dem Bund: Wer Bundesstellen beliefert, muss seit 2014 strukturierte E-Rechnungen (z.B. im ebInterface-Format) über das Unternehmensserviceportal einreichen (erechnung.gv.at). Eine allgemeine B2B-Pflicht wie in Deutschland gibt es in Österreich Stand Juli 2026 nicht - ein PDF per E-Mail bleibt für Kleinunternehmer der Normalfall.

Aufbewahren musst du deine Rechnungen trotzdem: 7 Jahre ab Ende des Kalenderjahres (§ 132 BAO), elektronisch ist zulässig. In facturo bleiben versendete Rechnungen unveränderbar als PDF gespeichert - genau so, wie es die BAO verlangt.

Bewusst nur Rechnungen

facturo ist keine Buchhaltungssoftware, sondern reine Rechnungssoftware. Als Kleinunternehmer ist deine Buchhaltung meist überschaubar: Einnahmen-Ausgaben-Rechnung oder gleich die Kleinunternehmerpauschalierung, oft direkt bei der Steuerberatung. Genau deshalb erledigst du mit facturo nur den Teil, den du wirklich selbst machst - Angebot stellen, Rechnung oder Honorarnote schreiben, mahnen - und alles andere bleibt dort, wo es gut aufgehoben ist.

Diese Arbeitsteilung ist die Produktidee, nicht ein fehlendes Feature. Deine versendeten Rechnungen liegen unveränderbar als PDF bereit und gehen mit einem Klick per E-Mail raus - auch an deine Steuerberatung. Wie sich facturo vom Rest des Markts unterscheidet, zeigt der Überblick Rechnungsprogramm Österreich.

Für wen ist facturo?

Für Kleinunternehmer und EPU, die ihre Rechnungen selbst schreiben - vier typische Profile, jeweils ehrlich eingeordnet:

Nebenerwerb und Neugründung

Wenige Rechnungen im Monat, keine Lust auf Abo-Kosten ab Tag eins: Mit 3 kostenlosen Rechnungen pro Monat bleibst du oft dauerhaft im Gratis-Tarif und hast trotzdem fortlaufende Nummern und den korrekten Hinweis.

Freie Berufe mit Honorarnoten

Training, Therapie, Vortrag, Kunst: Honorarnote statt Rechnung ist eine Einstellung, der Kleinunternehmer-Hinweis kommt automatisch dazu. Genau die Kombination, die in freien Berufen der Standard ist.

EPU-Dienstleister Richtung Grenze

Du näherst dich der 55.000-EUR-Grenze oder planst den Verzicht auf die Befreiung? Der Wechsel zur Regelbesteuerung ist in facturo ein Umschalter, kein Tool-Wechsel - und mit Pro wachsen Mahnwesen und unbegrenzte Rechnungen mit.

Wo facturo nicht passt

Für ein Ladengeschäft mit Barumsätzen brauchst du zusätzlich eine eigene RKSV-Registrierkassenlösung, und wer seine komplette Buchhaltung selbst im selben Programm führen will, ist bei einer Buchhaltungssoftware wie FreeFinance oder ProSaldo.net besser aufgehoben.

Häufige Fragen zum Rechnungsprogramm für Kleinunternehmer

Ist facturo für Kleinunternehmer wirklich kostenlos?

Ja. Bis zu 3 Rechnungen pro Monat, unbegrenzt Angebote und Kostenvoranschläge und 10 E-Mail-Versendungen pro Monat sind dauerhaft gratis, ohne Kreditkarte und ohne ablaufende Testphase. Wer als Kleinunternehmer nur wenige Rechnungen im Monat schreibt, kommt damit oft dauerhaft aus. Wer mehr braucht, nimmt Pro um 19 EUR pro Monat oder 190 EUR pro Jahr. (Stand: Juli 2026)

Welches Rechnungsprogramm ist das beste für Kleinunternehmer in Österreich?

Das hängt davon ab, was du brauchst. Wer als Kleinunternehmer vor allem Rechnungen, Honorarnoten und Angebote schreibt, fährt mit einem schlanken Tool wie facturo oder kalkül gut; wer Belegerfassung, Einnahmen-Ausgaben-Rechnung und FinanzOnline-Anbindung im selben Programm will, ist bei FreeFinance oder ProSaldo.net besser aufgehoben. Entscheidend ist, dass die Software mit der österreichischen Kleinunternehmergrenze (55.000 EUR) rechnet und nicht mit der deutschen (25.000 EUR). (Stand: Juli 2026)

Setzt facturo den Kleinunternehmer-Hinweis automatisch auf die Rechnung?

Ja. Beim Erstellen der Rechnung wählst du unter USt einfach die Kleinunternehmerregelung aus: Die Umsatzsteuer wird ausgeblendet und der Hinweis auf die Steuerbefreiung nach § 6 Abs. 1 Z 27 UStG steht fertig formuliert auf dem PDF.

Brauche ich als Kleinunternehmer überhaupt ein Rechnungsprogramm?

Pflicht ist es nicht - auch eine Word-Vorlage kann eine gültige Rechnung sein. Ein Rechnungsprogramm nimmt dir aber genau die Fehlerquellen ab, die Kleinunternehmer am häufigsten treffen: fortlaufende Rechnungsnummern, der Hinweis nach § 6 Abs. 1 Z 27 UStG und die 7-jährige Aufbewahrung. Gerade in der Nähe der 55.000-EUR-Grenze ist der saubere Überblick über die geschriebenen Rechnungen viel wert.

Ist facturo auch für EPU geeignet?

Ja, EPU sind der Kernfall: facturo ist für Ein-Personen-Unternehmen und Selbstständige gebaut, die ihre Rechnungen selbst schreiben - mit oder ohne Kleinunternehmerregelung. Österreich hatte Ende 2025 laut WKO 376.112 EPU, rund 60 Prozent aller Unternehmen.

Kann ich mit facturo Honorarnoten schreiben?

Ja. In den Einstellungen aktivierst du "Ich schreibe Honorarnoten" - deine Dokumente heißen dann Honorarnote statt Rechnung, inklusive fortlaufender Honorarnotennummer. Inhaltlich gelten dieselben Pflichtangaben nach § 11 UStG; der Kleinunternehmer-Hinweis funktioniert genauso.

Was passiert, wenn ich die 55.000-EUR-Grenze überschreite?

Seit 1.1.2025 gilt: Überschreitest du die 55.000 EUR um höchstens 10 Prozent (also bis 60.500 EUR), bleibt die Befreiung noch bis zum Jahresende. Liegst du darüber, ist bereits der Umsatz steuerpflichtig, mit dem du die Grenze überschreitest - und jeder danach. facturo warnt dich, bevor es so weit ist: am Dashboard und beim Erstellen einer Rechnung, die die Toleranzgrenze überschreiten würde. Danach stellst du einfach auf Regelbesteuerung um; deine bereits versendeten Rechnungen bleiben unverändert archiviert.

Brauche ich als Kleinunternehmer eine UID-Nummer?

In der Regel nein. Kleinunternehmer bekommen eine UID nur auf Antrag beim Finanzamt (Formular U15), etwa wenn sie Waren über der Erwerbsschwelle von 11.000 EUR aus der EU beziehen oder Dienstleistungen aus dem Ausland empfangen. Auf deiner Rechnung ist die UID nur anzugeben, soweit dir eine erteilt wurde.

Muss ich als Kleinunternehmer E-Rechnungen schreiben?

Nur wenn du Bundesstellen belieferst: Dann müssen Rechnungen seit 2014 als strukturierte E-Rechnung (z.B. ebInterface) über das Unternehmensserviceportal eingebracht werden. Eine allgemeine B2B-Pflicht wie in Deutschland gibt es in Österreich Stand Juli 2026 nicht; EU-weit kommt eine Pflicht für grenzüberschreitende B2B-Umsätze ab Juli 2030 (ViDA).

Sind deutsche Rechnungsprogramme für Kleinunternehmer in Österreich geeignet?

Nur mit Nacharbeit. Deutsche Tools rechnen mit der deutschen Kleinunternehmergrenze (25.000 EUR statt 55.000 EUR) und setzen den deutschen Hinweis nach § 19 dUStG statt § 6 Abs. 1 Z 27 öUStG auf die Rechnung. Wer in Österreich Kleinunternehmer ist, muss das selbst korrigieren - mehr dazu im ehrlichen Vergleich facturo vs. sevdesk. (Stand: Juli 2026)

Kann facturo auch Buchhaltung und Einnahmen-Ausgaben-Rechnung?

Nein, bewusst nicht. facturo ist reine Rechnungssoftware: Rechnungen, Honorarnoten, Angebote, Kostenvoranschläge und Mahnungen. Belegerfassung, Einnahmen-Ausgaben-Rechnung oder die Kleinunternehmerpauschalierung übernimmt daneben deine Steuerberatung oder ein Buchhaltungstool.

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